Lokale Moden

 

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Lokale Eigenmoden von Strukturschwingungen

Eigenmoden einer schwingenden Struktur werden immer für das Gesamtmodell berechnet. Je näher das Gesamtberechnungsmodell die Geometrie der zu analysierenden Maschine erfasst, desto besser werden die berechneten Egenschwingungen mit den Maschineneigenformen übereinstimmen. Als lokale Moden bezeichnet man solche Eigenmoden, die signifikante Amplituden nur in Teilbereichen der Struktur aufweisen, während in der betrachteten Eigenfrequenz der größte Teil der Struktur Amplituden von deutlich geringerer Größe aufweist.

Beispiel: Simulation der Eigenfrequenzen und Eigenmoden der Aussenhülle des Kfz Dodge Dakota Sport:

Kfz Dodge Dakota Sport 1997

Quelle: Wikimedia Commons (Public Domain)

Simulationsmodell des Dakota Sport zur Berechnung von Eigenfrequenzen und Eigenformen:

FEM-Simulationsmodell Dodge Dakota Sport

 

Unter den vielen Schwingungsformen gibt es Eigenformen, die nur auf der Ladefläche signifikante Amplituden aufweisen und somit als lokale Moden der Ladefläche bezeichnet werden können. Die folgende Tabelle zeigt einen Ausschnitt dieser Moden, wobei solche Moden gewählt wurden, die den Eigenmoden einer gelenkig gelagerte                                                                                                                                                                                                           Natürlich weisen neben der Ladefläche auch andere Strukturbereiche lokale Moden auf. Nachfolgende Abbildung zeigt eine lokale Mode des Daches der Passagierzelle:

Eigenmode_37_Dodge_Dakota_Sport

Bei dieser Mode könnte aber auch argumentiert werden, dass die Struktur auf anderen Teilflächen ebenfalls nennenswerte Schwingwege aufweist, wenn auch geringere als auf dem Dach. Bei dieser Mode empfiehlt sich daher ggfs. nicht, diese als lokale Mode des Daches zu bezeichnen.

 

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