Lärmschutzwände

 

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Lärmschutzwände: Die schallabsorbierende Oberfläche von Lärmschutzwänden (hier: Königstein /Taunus) besteht zumeist aus einem offenporigen Material, um die schallabsorbierende Wirkung zu erhöhen. Reliefartige Oberflächengeometrien reflektieren den Luftschall diffus, da ein diffuses Hintergrundgeräusch weniger störend als eine akustische Punktquelle wahrgenommen wird.

Offenporige Lärmschutzwand

Lärmschutzwand Bundesstraße B8

 

Offenporige Lärmschutzwand mit reliefartiger Oberfläche

Lärmschutzwand Bundesstraße B8

 

Bauformen von Schallschutzwänden an der italienischen Autobahn A4:

  • Perforierte Metalloberfläche, die Schall reflektiert und absorbiert (links oben)
  • diffuse Schall reflektierende Holzverbundkonstruktion (links Mitte) u.a. mit Bewuchs (rechts oben)
  • transparente Konstruktionen, um die optischen Beinträchtigungen durch die Lärmschutzwand möglichst gering zu halten. Nachteilig ist die ausschliesslich reflektierende Schallschutzkomponente ohne Absorption.
  • Die Hecke (rechts unten) liefert einen vernachlässigbaren absorbierenden Effekt, sorgt aber für die geringsten optischen Beeinträchtigungen der Landschaft durch den Lärmschutz.

 

perforierte Metalloberfläche einer Schallschutzwand

Schallschutzwand mit Bewuchs

diffus reflektierende Schallschutzwand mit Holzoberfläche

transparente Schallschutzwand

 

Hecke als Schallschutz

 

 

 

Die Autobahn A3 bei Goldbach/Hösbach wurde komplett eingehaust, da nach der Erweiterung der Fahrbahn auf je 3 Spuren pro Richtung die Lärmschutzwerte nicht anders einzuhalten waren. Die über 120 Mio € teure Lärmschutzeinhausung wurde vom Bund der Steuerzahler als Steuerverschwendung ersten Grades gerügt.

Lärmschutzeinhausung der Autobahn A3 bei Goldbach/Hösbach

Lärmschutzeinhausung der Autobahn A3 bei Goldbach/Hösbach

 

 

 

 

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